Zusatz der Polizei zu Todesfall in der Rue de Strasbourg (20.06.2026)

Um 12.31 Uhr wurde der Polizei am Samstag, dem 20. Juni, in der Rue de Strasbourg eine Person gemeldet, welche dort in der prallen Sonne schlafen würde. Eine Streife der Police locale begab sich daraufhin vor Ort und konnte den Mann, eine der Polizei bekannte obdachlose Person, antreffen. In solchen Fällen wird versucht mündlich mit der Person in Kontakt zu treten um deren Zustand genauer zu ermitteln. Aus Sicht der Beamten konnte zu dem Zeitpunkt kein gesundheitlich besorgniserregender Zustand festgestellt werden. Situationsbedingt ging es der Person gut und sie benötigte keine weitere Hilfe. Demnach wurde auch keine Ambulanz angefordert. Aus polizeilicher Sicht störte die Person niemanden und blockierte auch keinen Eingang. In diesem Fall war der Handlungsspielraum der Polizei somit erschöpft.

Um 18.03 Uhr wurde die Polizei am Samstag ein zweites Mal von derselben Anruferin kontaktiert, da die um 12.31 Uhr gemeldete Person nicht mehr ansprechbar sei. Wie in solchen Fällen üblich verständigte die Leitstelle der Polizei die Notrufzentrale der Rettungsdienste, welche daraufhin eine Ambulanz vor Ort entsendeten. Seitens der Polizei verfügten sich mehrere Streifen umgehend in die Rue de Strasbourg. Entgegen einzelner Berichte in der Presse handelte es sich hierbei nicht um die Streife welche zur Mittagszeit vor Ort war, noch gibt es eine Richtlinie bei der Polizei, möglichen Zeugen den Kontakt mit der Presse zu untersagen.

Vor Ort konnte nur noch der Tod der Person, ein 75-jähriger Mann, festgestellt werden. Ersten Erkenntnissen zufolge konnte mögliche Fremdeinwirkung ausgeschlossen werden.

Um die genaue Todesursache zu ermitteln wurde die Police technique der Kriminalpolizei mit den Ermittlungen vor Ort betraut. Die Staatsanwaltschaft hat ihrerseits eine Autopsie der verstorbenen Person beantragt.

Die Polizei erinnert in diesem Zusammenhang daran, bei etwaigen gesundheitsbedingten Notsituationen, wo keine unmittelbare äußere Gefahr oder Drohung vorliegt, zu allererst die Rettungsdienste unter der Notrufnummer 112 zu kontaktieren. 

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