Im Laufe des Jahres 2015 kam es auf dem gesamten Gebiet des Großherzogtums zu mehreren Einbrüchen in spezialisierte Multimedia-Fachgeschäfte, bei denen erhebliche Sachschäden sowie ein hoher Beuteschaden entstanden.
Im Zuge der umfangreichen Ermittlungen konnte ein Tatverdächtiger identifiziert werden. Dieser entzog sich jedoch über Jahre hinweg der luxemburgischen Justiz.
Da gegen den Mann sowohl ein internationaler als auch ein europäischer Haftbefehl durch die luxemburgischen Justizbehörden erlassen worden waren, konnte er schließlich rezent in einem osteuropäischen Staat lokalisiert und festgenommen werden. Nach Abschluss des dortigen Auslieferungsverfahrens wurde der Beschuldigte (zwischenzeitlich) an die luxemburgischen Behörden ausgeliefert.
Die weiteren Ermittlungen werden von der Abteilung Répression du Grand Banditisme der Kriminalpolizei (Police Judiciaire) geführt.