Am Nachmittag des 09.07.2026 wurde der Polizei gegen 17.00 Uhr eine körperliche Auseinandersetzung zwischen mehreren Personen in Esch-sur-Alzette gemeldet. Ersten Erkenntnissen zufolge war es zu einem Streit zwischen drei Personen im Zusammenhang mit einer aufgefundenen Kreditkarte gekommen. Im weiteren Verlauf sollen zwei Personen auf eine dritte Person eingeschlagen haben, um in den Besitz der Karten zu gelangen. Mehrere Anwesende griffen ein und trennten die Beteiligten. Bei der Auseinandersetzung wurde niemand verletzt. Da die beiden Tatverdächtigen stark alkoholisiert waren und eine Gefahr für sich selbst und Dritte darstellten, wurden dieser nach ärztlicher Untersuchung im Passagearrest untergebracht. Ein Protokoll wegen Körperverletzung wurde erstellt.
Am gleichen Abend wurde der Polizei etwas später gegen 20.30 Uhr eine weitere Auseinandersetzung zwischen mehreren Personen vor dem Haupteingang des Bahnhofs in der Hauptstadt gemeldet. Als die Polizeibeamten eintrafen, befand sich eine alkoholisierte Person bereits am Boden und wurde durch Sicherheitskräfte zurückgehalten. Die Beamten versuchten zunächst, die Situation zu deeskalieren. Da die Person jedoch erneut versuchte, die Sicherheitskräfte und anschließend die Beamten anzugreifen, und aufgrund ihres alkoholisierten Zustands, wurde sie nach ärztlicher Untersuchung bis zur Ausnüchterung in den Passagearrest verbracht. Während des Einsatzes mischte sich eine weitere stark alkoholisierte Person mehrfach in die polizeilichen Maßnahmen ein und wurde ebenfalls zur Ausnüchterung in Gewahrsam genommen.
Eine weitere Auseinandersetzung wurde der Polizei gegen 22.00 Uhr in Luxemburg-Stadt gemeldet, bei der ein Mann verletzt wurde. Ersten Erkenntnissen zufolge war es zuvor zu einer verbalen Auseinandersetzung zwischen diesem und einem anderen Mann gekommen, welche sich zu einer Rangelei ausweitete. Schließlich stürzte das Opfer zu Boden und verletzte sich dabei. Der Mann wurde vor Ort von den Rettungsdiensten medizinisch versorgt und anschließend zur weiteren Behandlung in ein Krankenhaus gebracht. Nach ersten Informationen befand sich die verletzte Person zeitweise im kritischen Zustand, es besteht jedoch keine Lebensgefahr mehr. Ein Protokoll wurde erstellt. Weitere Ermittlungen zwecks Klärung der genauen Hintergründe der Auseinandersetzung wurden eingeleitet.