Zwischen dem Abend des 12.09.2026 und dem Morgen des 13.09.2026 wurden der Polizei landesweit knapp 75 Fälle von Ruhestörung (rund 40 Fälle), Schlägereien, Streitigkeiten sowie öffentlichem Ärgernis gemeldet. In den meisten Fällen hatte sich die Situation bei Ankunft der Polizeistreifen bereits beruhigt bzw. konnte noch an Ort und Stelle geregelt werden.
Nicht jedoch bei einigen Fällen, so zum Beispiel gegen 18.30 Uhr, als die Beamten wegen einer stark alkoholisierten Person gerufen wurden, die in das Centre Hospitalier Emile Mayrisch in Esch-sur-Alzette eingeliefert wurde und dort randalierte. Die Person war aufbrausend und beleidigte das Personal. Da sie sich nicht beruhigen ließ und aufgrund ihres Zustands eine Gefahr für sich selbst sowie für Dritte darstellte, wurde sie zur Ausnüchterung in den Arrest gebracht.
Am Morgen des 13.09.2026 gegen 08.00 Uhr wurde der Polizei eine Person gemeldet, die auf Höhe der Place de Paris auf den Tramgleisen liegen würde. Beim Eintreffen trafen die Beamten die Person auf den Tramgleisen liegend und laut herumschreiend an. Der Mann weigerte sich mehrmals, den Aufforderungen der Beamten nachzukommen und die Tramgleise zu verlassen, und wurde zunehmend aggressiver. Aufgrund seines alkoholisierten Zustands und der damit verbundenen Gefahr für sich selbst und andere wurde er nach einer ärztlichen Untersuchung ebenfalls zur Ausnüchterung in den Arrest gebracht.
Am 13.09.2026 gegen 00.00 Uhr wurde die Polizei wegen einer Schlägerei in einem Lokal auf der Place du Marché in Petingen gerufen. Als die Beamten vor Ort eintrafen, waren die Tatverdächtigen bereits mit ihren Fahrzeugen geflohen. Ersten Erkenntnissen zufolge kam es zu einem Streit zwischen zwei Gruppen von insgesamt sieben Gästen. Dabei kam es zunächst zu einem Flaschenwurf im Inneren des Lokals und anschließend zu körperlicher Gewalt. Drei Personen, die nicht zu den Gruppen gehörten, wurden verletzt, darunter der Geschäftsführer des Lokals, der den Streit schlichten wollte. Eine verletzte Person wurde zur Kontrolle ins Krankenhaus gebracht. Die Tätergruppe floh mit zwei Fahrzeugen in Richtung der Grenze. Eine unmittelbar eingeleitete Fahndung blieb ohne Erfolg. Weitere Ermittlungen wurden eingeleitet.