Festnahme einer mutmaßlichen Money Mule

Am Abend des 02.10.2026 wurde der Polizei ein Betrugsfall gemeldet, bei dem dem Opfer eine größere Geldsumme vom Konto abgebucht wurde. Im Rahmen der Untersuchungen konnte eine Tatverdächtige, eine sogenannte „Money Mule“, ermittelt werden. Diese konnte kurze Zeit später lokalisiert und gestellt werden.

Auf Anordnung der Staatsanwaltschaft wurde die Tatverdächtige festgenommen und am darauffolgenden Tag einer Untersuchungsrichterin vorgeführt.

Es wird darauf hingewiesen, dass die Bereitstellung eines Bankkontos zum Zwecke der Gelwäsche mit einer Haftstrafe  bis zu 5 Jahren sowie einer Geldstrafe bis 1.250.000 EUR geahndet wird.

Das betreffende Geld oder dessen Gegenwert wird eingezogen. Sollte diese Straftat eine Beteiligung an der Haupt- oder Nebentätigkeit einer Vereinigung oder Organisation darstellen (Art. 506-5 Punkt 2 des Strafgesetzbuches) kann diese sogar Gefängnisstrafen von zwischen 15 bis 20 Jahren mit sich ziehen.

Die Polizei warnt in diesem Zusammenhang weiterhin vor Phishing-Betrügen in Zusammenhang mit dem Wechsel von Payconiq zu WERO.

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