Haben Polizeianwärter*innen der Gehaltsgruppen B1, C1 und C2 die Möglichkeit, während ihrer Ausbildung an Außeneinsätzen teilzunehmen?
Ja. Die polizeiliche Ausbildung an der Polizeischule umfasst sowohl theoretische Module als auch Praktika. Diese Praktika finden in Polizeidienststellen sowie bei der Kriminalpolizei oder in nationalen Einheiten statt, wo die Auszubildenden Polizeibeamte*innen bei ihrer täglichen Arbeit begleiten. Die Praktika können teilweise auch in Polizeieinheiten oder -diensten im Ausland absolviert werden.
Wohnen die Polizeianwärter*innen der Laufbahngruppen B1, C1 und C2 während ihrer Ausbildung an der Polizeischule im Internat?
Nein.
Was geschieht, wenn ein*e Polizeianwärter*in die berufliche Grundausbildung nicht besteht?
Im Rahmen seiner Ausbildung muss der Bewerber bzw. die Bewerberin theoretische und praktische Prüfungen bestehen. Je nach den Umständen ist eine zeitliche Verschiebung möglich. Wer die Ausbildung nicht besteht, wird ausgeschlossen. Wenn er oder sie weiterhin Polizist*in werden möchte, kann er oder sie sich erneut bewerben und das Einstellungsverfahren von vorne beginnen.
Werden die Bewerber*innen während ihrer Ausbildung an der Polizeischule vergütet?
Ja! Jede*r Beamte*in im Probezeitdienst (fonctionnaire-stagiaire) hat während seiner oder ihrer Ausbildung Anspruch auf ein Gehalt. Die Berechnungsweise ist auf der Website des Öffentlichen Dienstes unter: Laufbahn und Vergütung > Beamte > Gehalt und insbesondere für die Besoldungsgruppen B1, C1, C2 aufgeführt.
Je nach Funktion, Art der Tätigkeit und persönlicher Situation können verschiedene Zulagen und Beihilfen hinzukommen, z. B. die Verpflegungszulage oder Familienzulage.
Für Bewerber*innen im Polizeidienst gibt es eine spezifische Laufbahnstruktur: Laufbahn und Vergütung > Beamte > Laufbahnstruktur .
Mir sinn dach am FAQ vun der POlicecarrière ? àdee Link misst uewen am text agefügt ginn ?
Wie sieht der Alltag während der Ausbildung an der Polizeischule aus?
Ein typischer Unterrichtstag an der Polizeischule beginnt um 8 Uhr und endet in der Regel um 17 Uhr. Die Polizeianwärter*innen beginnen ihren Tag stets mit einer Informationsveranstaltung (Briefing), gefolgt von vier Unterrichtseinheiten zu verschiedenen theoretischen und praktischen Fächern. Auch Sportunterricht ist Teil der Ausbildung.
In ihrem Stundenplan sind zudem Zeitfenster vorgesehen, in denen sich die Polizeianwärter*innen beispielsweise auf Prüfungen vorbereiten können. Nach 17 Uhr stehen ihnen die Einrichtungen der Polizeischule weiterhin zum Lernen oder zur Vorbereitung auf den Unterricht zur Verfügung, ebenso wie die Sporthalle für ihr körperliches Training.
Sie tragen täglich die Uniform.
- Welche Fächer werden unterrichtet?
Die Ausbildung umfasst sowohl theoretische als auch praktische Fächer, um die Polizeianwärter*innen bestmöglich auf eine Laufbahn als Polizeibeamte*innen vorzubereiten.
Beispiele für theoretische Fächer:
- Waffengebrauch
- Konfliktmanagement (teilweise praktisches Fach)
- Arzneimittel
- Jugendschutz
- Strafprozessrecht
- Straßenverkehrsordnung
- Menschenrechte
- Häusliche Gewalt, usw.
Beispiele für praktische Fächer:
- Schießtraining
- Polizeitaktik
- Gewaltbeherrschung
- Sport
- Exerzierübungen, usw.
Der Unterricht in den praktischen Fächern erfolgt parallel zum Unterricht in den erforderlichen theoretischen Grundlagen, wobei bei den theoretischen Fächern großer Wert auf die Praxisorientierung gelegt wird.
Müssen Beamte*innen im Probezeitdienst (fonctionnaire-stagiaire) der Gehaltsgruppen B1 oder C1 eine taktische Grundausbildung bei der Armee absolvieren?
Im Militärzentrum „Caserne Grand-Duc Jean“ in Diekirch findet keine taktische Grundausbildung mehr statt. Die Inhalte der taktischen Grundausbildung wurden teilweise in die Ausbildung an der Polizeischule integriert.
Was geschieht nach erfolgreichem Abschluss der Polizeiausbildung in den Laufbahngruppen B1 oder C1?
Die meisten Polizeibeamten*innen beginnen ihre Laufbahn überwiegend in einer Polizeiwache, aber auch bei einer der verschiedenen Dienststellen und Einheiten der Polizei (UGAO, SPJ, USP usw.). Seit 2026 haben interessierte Polizeibeamte*innen die Möglichkeit, nach Abschluss ihrer Probedienstzeit (stage) und nach einem speziellen Auswahlverfahren in die Spezialeinheit der Polizei (USP) einzutreten.
Als Polizeibeamter*in, der oder die einer Polizeiwache zugewiesen ist, steht der oder die Beamte*in in direktem Kontakt mit Menschen in Notlagen und greift in Notfällen ein, um ihnen zu helfen. Sie tragen aktiv zur Prävention und Ahndung von Straftaten bei.
Polizeibeamte*innen, die sich später auf einen bestimmten Bereich spezialisieren möchten, können sich auf offene Stellen in den verschiedenen Dienststellen und Einheiten der Polizei bewerben. Klicken Sie hier , um einige Beispiele für mögliche Einsatzbereiche zu entdecken.
Im Allgemeinen können Polizisten*innen im Laufe ihrer Karriere mehrmals die Dienststelle oder Einheit wechseln, auch je nach ihren Vorlieben oder Interessen. Der Beruf des oder der Polizeibeamten*in hat sich in den letzten Jahrzehnten enorm diversifiziert.
Wie läuft die Ausbildung der Gehaltsgruppe A1 ab?
Bewerber*innen, die eine Führungsposition bei der Polizei anstreben, müssen über einen Master-Abschluss (Bac+5) oder einen gleichwertigen Abschluss verfügen. Nach der Allgemeinen Eignungsprüfung (CGPO) und der Sonderprüfung (Polizei) werden die Bewerber*innen je nach verfügbaren Plätzen und ihrer Platzierung in den verschiedenen Prüfungen zum Praktikum zugelassen. Sie absolvieren eine 22-monatige theoretische und praktische Polizeiausbildung an der École nationale supérieure de la Police in Saint-Cyr-au-Mont-d’Or bei Lyon. Neben den polizeilichen Praktiken umfasst ihre Ausbildung auch Kurse in Führung, Personalmanagement sowie Krisenmanagement.
Werden die Bewerber*innen während ihrer Ausbildung vergütet?
Ja! Jede*r Beamte*in im Probezeitdienst (fonctionnaire-stagiaire) hat während seiner Ausbildung Anspruch auf ein Gehalt. Die Berechnungsweise ist auf der Website des Öffentlichen Dienstes unter: Laufbahn und Vergütung > Beamte > Gehalt und insbesondere für die Gehaltsgruppen A1 aufgeführt.
Je nach Funktion, Art der Tätigkeit und persönlicher Situation können verschiedene Zulagen und Beihilfen hinzukommen, z. B. die Verpflegungszulage oder Familienzulage.
Für Bewerber*innen in polizeilichen Laufbahnen gibt es eine spezifische Laufbahnstruktur: Laufbahn und Vergütung > Beamte > Laufbahnstruktur .
Wie geht es weiter für Polizeibeamte*innen der Laufbahn A1 nach Abschluss und erfolgreichem Bestehen ihrer Ausbildung?
Polizeibeamte*innen der Laufbahn A1 übernehmen in der Regel Führungsaufgaben innerhalb der Einheiten und Dienststellen der Polizei. Über die polizeiliche Praxis hinaus umfasst ihre Ausbildung unter anderem Kurse in den Bereichen Führung, Personalmanagement sowie Krisenmanagement. Die meisten Polizeibeamten*innen der Laufbahn A1 beginnen ihre Laufbahn somit in einer der vier Polizeiregionen, wo ihre Aufgabe meist in der Personalführung sowie in der Organisation und Leitung groß angelegter Polizeieinsätze besteht. Neben strategischen Positionen, die Koordinations- oder Führungsqualitäten innerhalb einer Region erfordern, bekleiden viele von ihnen auch Positionen bei der Kriminalpolizei, beispielsweise als Ermittler*in. Auch für Beamte*innen der Laufbahngruppe A1 sind die Karriere- und interne Mobilitätsperspektiven vielfältig und bieten den Bewerbern*innen bereichernde Herausforderungen.
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