Vorsicht vor falschen Gemeindeangestellten und Polizisten

Am Freitag, den 11. Mai 2018 wurde eine Seniorin Opfer von Betrügern. Gegen 08h20 klingelte ein Mann, in der rue de Belvaux in Esch/Alzette an einer Haustür und gab sich als Gemeindearbeiter aus. Der Frau teilte dieser mit, vor Ort zu sein, um sowohl den Wasserzähler wie die Wasserleitungen zu überprüfen. Die Hauseigentümerin hatte zu diesem Moment keine Bedenken und gewehrte dem Mann Eintritt ins Hausinnere. Beide begaben sich zusammen in den Keller und nach einiger Zeit kam plötzlich eine weitere unbekannte Person in den Keller. Der hinzugestoßene Mann gab sich als Polizist aus und zeigte eine "Polizeidienstmarke" vor. Er gab sogleich an, dass es sich beim Gemeindearbeiter um einen Betrüger handele und dieser nun festgenommen sei. Der vermeintliche Gemeindearbeiter wurde im Keller zurückgelassen und der angebliche Polizist befragte die Seniorin nach weiteren Wertgegenständen sowie auch nach einem Safe. Die Dame führte den "Polizist" zu ihrem Safe, wobei dieser bereits geöffnet und gelehrt war. Dann bekam die Frau die Erkenntnis, dass etwas nicht mit rechten Dingen vor sich geht. Dies bemerkte der falsche Polizist, der sogleich mit dem falschen Gemeindearbeiter und dem Diebesgut, das Haus verließ und in unbekannte Richtung flüchtig ging.

Beschreibung der Männer:

  • falscher Polizist: zivil gekleidet, mit dunkler Weste und Kappe, sprach französisch und luxemburgisch, Brillenträger
  • falscher Gemeindearbeiter: trug Sicherheitskleider und auch Schuhe, brauner Pullover.

Opfer solcher Betrüger sind oftmals ältere Personen. Deshalb machen sie auch ihre Eltern und Großeltern, sowie Senioren in ihrem Umfeld auf die Gefahren aufmerksam.

Die Polizei Esch/Alzette sucht nun nach Personen, welche über zweckdienliche Informationen verfügen. Alle zweckdienlichen Hinweise betreffend verdächtige Personen sollen bitte unter der Rufnummer  (+352) 4997-5500 oder der Notrufzentrale 113 mitgeteilt werden.

  • Die Polizei weist in diesem Zusammenhang darauf hin, dass alle in Luxemburg angestellten Polizisten Luxemburgisch sprechen und sich jederzeit anhand eines Dienstausweises mit Foto als Polizeibeamte zu erkennen geben können.
  • Im Zweifelsfall ist anzuraten die Notrufzentrale sofort in Kenntnis zu setzen, der Person keinen Einlass zu gewähren und darauf bestehen den Ausweis vorzeigen oder aushändigen zu lassen.
  • Eine genaue Personenbeschreibung ist in solchen Fällen wichtig um eine nationale oder regionale Fahndung einleiten zu können.
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