Warnung vor Luxtrust-Betrugsmasche

In den vergangenen Tagen wurden der Polizei erneut weitere Betrugsfälle gemeldet, bei denen sich die Täter einer gängigen Betrugsmasche bedient hatten.

Dabei wurden die Opfer von einem vermeintlichen Mitarbeiter einer Bank oder Luxtrust kontaktiert. Dieser gab an, jemand habe mit der Bankkarte des Opfers eine größere Summe Geld abgehoben oder die Opfer seien Opfer eines Cyberbetrugs geworden bzw. es gebe Probleme mit deren Konto. Deshalb müsse nun entweder ein Mitarbeiter der Bank oder von Luxtrust die Karte abholen und die Zugangsdaten überprüfen. In anderen Fällen wurden den Opfern auch E-Mails oder SMS geschickt, in denen sie aufgefordert wurden, über einen dubiosen Link ihre Daten zu kontrollieren und zu ändern.

Wir möchten in diesem Zusammenhang erneut daran erinnern, dass Verwaltungen oder Banken niemals auf diese Weise vorgehen. Diese werden Sie niemals auffordern, fremden Personen Ihre Karten oder Zugangsdaten auszuhändigen oder persönliche Daten per Telefon oder E-Mail zu übermitteln.

Wenn Sie sich nicht sicher sind, ob es sich um einen Betrugsversuch handelt, lassen Sie sich nicht unter Druck setzen und kontaktieren Sie die betreffende Bank über den offiziellen Kontaktweg.

Wir möchten Sie außerdem bitten, besonders ältere Menschen in Ihrem Umfeld über diese Betrugsmasche zu informieren und aufzuklären.

Sollte Ihnen durch einen solchen Anruf ein Schaden entstanden sein, wenden Sie sich bitte an eine Polizeidienststelle Ihrer Wahl.

Wenn Sie Opfer dieser oder ähnlicher Betrugsmachen geworden sind, raten wir weiterhin:

  • Sperren Sie Ihre Bank- und Kreditkarten unter der Worldline-Nummer (+352) 49 10 10
  • Sperren Sie Ihre Luxtrust-Konvention unter der Nummer (+352) 24 550 550
  • Kontaktieren Sie Ihre Bank um:
    • Ihr WERO-Konto sperren zu lassen
    • Ihr Konto bis zur Klärung der Situation vorläufig sperren zu lassen
    • Eine Anfrage auf Rückerstattung für eventuelle illegale Transaktionen zu machen

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