Am Abend des 06.11.2026 sowie in der darauffolgenden Nacht musste die Polizei mehrfach wegen stark alkoholisierter und unkooperativer Personen eingreifen.
Am Abend des 06.11.2026 wurde eine Polizeistreife am Bahnhof in Esch-sur-Alzette von einem Zeugen auf einen auffälligen Mann aufmerksam gemacht. Als die Beamten den sichtlich alkoholisierten Mann kontrollieren wollten, reagierte dieser umgehend unkooperativ. Da er den wiederholten Aufforderungen der Beamten nicht nachkam, musste er unter Kontrolle gebracht werden. Da er eine Gefahr für sich selbst und andere darstellte, wurde entschieden, ihn nach einer ärztlichen Untersuchung im Arrest unterzubringen. Im Zuge der Amtshandlungen wurde zudem ein Polizeibeamter an der Schulter verletzt, welcher sich nach Dienstende in ein Krankenhaus zur weiteren Untersuchung begab.
Ein weiterer Einsatz ereignete sich gegen 22.10 Uhr an einer Bushaltestelle am Boulevard Pierre Frieden in Luxemburg-Kirchberg, nachdem ein Busfahrer der Polizei einen alkoholisierten Fahrgast gemeldet hatte, der sich weigerte, den Bus zu verlassen. Vor Ort forderten die Beamten den Mann mehrfach auf, das Fahrzeug zu verlassen. Da er den Aufforderungen nicht nachkam, musste er schließlich aus dem Bus begleitet werden. Anschließend begann der Mann, die Polizeibeamten wiederholt zu beleidigen und verhielt sich weiterhin unkooperativ. Aufgrund seines Zustands und seines Verhaltens wurde entschieden, ihn nach einer ärztlichen Untersuchung im Arrest unterzubringen.
In der Nacht zum 07.11.2026 wurde die Polizei gegen 01.45 Uhr zu einem Krankenhaus in der Rue d’Eich in Luxemburg-Eich gerufen, wo sich ein stark alkoholisierter Mann im Eingangsbereich aufhielt und lautstark herumschrie. Beim Eintreffen der Beamten zeigte sich der Mann äußerst unkooperativ. Er beleidigte sowohl weitere anwesende Personen als auch die Polizeibeamten und versuchte, nach einer weiteren Person zu schlagen. Um weitere Angriffe zu verhindern, musste er unter Kontrolle gebracht werden. Im weiteren Verlauf mischten sich mehrere seiner Begleiter in die Amtshandlungen ein. Die Situation spitzte sich zunehmend zu, wobei die Beamten wiederholt beleidigt und bedrängt wurden. Mehrere Personen kamen den Aufforderungen, Abstand zu halten, nicht nach, sodass zusätzliche Polizeistreifen zur Unterstützung angefordert werden mussten. Auch während des Transports und auf der Dienststelle kam es zu weiteren Beleidigungen und unkooperativem Verhalten gegenüber den Beamten.
Insgesamt fünf Beteiligte wurden aufgrund ihres Verhaltens und ihres Alkoholisierungsgrades im Arrest untergebracht.
In allen Fällen wurden entsprechende Protokolle erstellt.